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Vor dem Kauf eines Hundes sollten Sie sich Gedanken dazu machen was es wirklich bedeutet eine Verantwortung für ein lebendiges Wesen zu übernehmen.

Sind wirklich alle Familienmitglieder mit einem Hund einverstanden?
Sie können sich vorstellen ein ganzes Hundeleben lang mit Ihrem Hund zusammen zu verbringen?

Bedenken Sie bitte das Sie Zeit für Ihren Hund brauchen.
Familiäre Zeitplanungen zur Betreuung und Ausbildung des Hundes, in denen Sie Ihre Kinder mit einplanen, sind meistens zum Scheitern verurteilt.
 
Von uns gezogene Welpen sollen kein Dasein in einem Hundezwinger fristen.

Sind alle in einem Haushalt lebende Personen voll berufstätig oder schulpflichtig erübrigt sich die Anschaffung eines Hundes bzw. würden wir Ihnen keinen Welpen verkaufen.

Ein Hund kann grundsätzlich 4 - 5 Stunden (maximal!!) alleine gelassen werden. Dies gilt jedoch nicht für Welpen. Es sei denn, dass er bei der Arbeit mit dabei sein darf.

Ebenfalls sollten Sie von Ihrem Vermieter die Erlaubnis zur Hundehaltung haben. Auch sollte der Auslauf für einen Hund vorhanden sein.

Besser, auch für Sie, wäre natürlich, (und das ist uns auch am liebsten) wenn Sie ein
eigenes Haus mit Garten besitzen! Das ist aber keine Grundbedingung.

Ist Ihnen wirklich bewusst das aus dem süßen kleinen Welpen sehr schnell ein ausgewachsener großer Hund wird? Schäferhunde aus unserer Zucht werden mit 1 Jahr eine Schulterhöhe von 60 cm und mehr erreichen. 

Auch sollte Ihnen bewusst sein, dass ein Hund über die Anschaffungskosten hinweg, weiterhin Kosten verursacht. Der Unterhalt eines Tieres ist nicht unerheblich.

Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu den laufenden Kosten, die ein Tier verursacht, sehr gering.

Können Sie sich auch vorstellen...

...mit ihm bei Regen, Sturm, Dunkelheit oder Schnee und Eis ohne Wut im Bauch raus zu gehen?

...einen nassen, riechenden Hund in Ihrer Wohnung zu ertragen?

...den Dreck den er mit herein bringt, Ihnen die Freude an Ihrem Tier nicht zu verdirbt?

...die Haare die er während des Fellwechsels ( 2mal im Jahr ) überall liegen lässt lächelnd zu dulden?

Oft wird ihm am Anfang ein "kleines oder großes Malheur" passieren und das an Orten, wo Sie dies gar nicht mögen! Kommen Sie damit zurecht?

Alles Gedanken die man sich vorher machen sollte!


Was ist noch zu überlegen 

Sie sollten sich dazu durchringen Ihren Hund wie einen Partner zu behandeln. Die Kommunikation eines Hundes ist aber grundlegend anders als die der Menschen. Hier müssen Sie einige Dinge lernen und auch verstehen, damit Sie diese im Umgang mit dem Tier sinnvoll anwenden können.

 Bedenken Sie zudem das der Welpe, wenn er zu Ihnen kommt, schon genauso lernfähig wie ein sechsjähriges Kind ist.

Zum Wohlbefinden des Hundes ist es absolut wichtig, dass er in seinem Mensch-Hund-Rudel ( Partnerschaft ) eine strukturierte "Rangordnung" erhält. In jeder Partnerschaft gibt es einen Anführer...Sie ! Fehlt ihm diese Rangordnung wird er sich immer neurotisch entwickeln.

 Bedenken Sie immer, dass der Hund in Ihr Haus einzieht und nicht Sie in seines.

Ein Tier, bzw. ein Hund, ist kein "modernes Kinderspielzeug" und ist keinesfalls als Geschenk anzusehen. Selbst wenn Ihr Kind den großen Wunsch nach einem Tier hat, sollten Sie bedenken das Kinder -immer- mit einem Tier überfordert sind und ihm, vielleicht auch unwissentlich, viel Leid zufügen können. Auch bleibt die viele Arbeit in den meisten Fällen an der Hausfrau hängen. Natürlich können Sie Ihrem Kind diesen Wunsch erfüllen, aber nur wenn Sie als Eltern die Versorgung sowie die Erziehung des neuen Familienzuwachses übernehmen und Freude daran finden werden. Ansonsten lassen Sie lieber die Finger von einem Tier.

noch mehr Überlegungen... 

In der Urlaubszeit ist für Ihren Hund gesorgt? Wer würde nach dem Tier bei einem eventuellen Krankenhausaufenthalt schauen oder würde den Hund bei sich aufnehmen?

Was wird aus dem Hund, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern könnten? Wie viel Verantwortung werden Sie dann noch für dieses Tier übernehmen?

Wie werden Sie mit einem kranken oder alternden Tier zurecht kommen? Was ist mit den Kosten die hierbei entstehen?

Jedem Tierbesitzer, ob jung oder alt, kann etwas zustoßen! Ist in diesem Fall ein Verwandter, oder Freund bereit, den Hund zu übernehmen und ihm ein neues Heim zu geben?

Überlegen Sie gut, ob Sie sich dieser Herausforderung stellen wollen!

Kein Züchter möchte das aus einem bei ihm  gezogenen Welpen ein "Wanderpokal" wird, welcher am Ende durch zig Hände gehen muss, bevor er, wenn er Glück hat, wieder ein neues Plätzchen findet! Kein Züchter möchte „seinen Welpen“ in einem Tierheim wiederfinden. Nicht immer ist es für den Züchter möglich, einen Hund wieder aufzunehmen, vor allem, wenn es sich um einen erwachsenen Rüden handelt. Jedoch wird er einiges unternehmen, den Hund wieder in "gute Hände" zu vermitteln.

Natürlich ist es selbstverständlich, dass die Rückgabe des Tieres unentgeltlich ist, denn es wird für den Züchter schwer genug, dieses Tier wieder zu vermitteln. Oft mögen andere Interessenten "kein gebrauchtes Tier"!



Jeder gute Züchter wird sich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen gesunde Tiere zu züchten. Aber dennoch kann jedes Tier krank werden, oder sein, ohne dass der Züchter es bei der Übergabe weiß, oder ahnen kann. Was dann?

Jedoch, wenn Sie dies hier alles nicht schrecken kann, so ist ein Tier, fast in jedem Fall, eine Bereicherung Ihres Lebens und der Hund im Allgemeinen ist wohl einer der treuesten, ehrlichsten Freunde, den Sie je im Leben haben werden!

Textquelle mit freundlicher Genehmigung:  "Altdeutsche Schäferhunde vom Winsener Land" by Holger Detgen


 
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